Aktuell

Marianne Brugger - Projektbesuch Mai 2017

Im Mai 2017 war ich wiederum zwei Wochen vor Ort. Und es gibt einiges Erfreuliches zu berichten. Hier in Kürze das Wichtigste.

 

Seit November 2016 gibt es wieder Regen – nach fast drei Jahren Trockenheit; obwohl jetzt aus der Landwirtschaft wieder ein Ertrag kommt, haben die Einkommensausfälle der letzten Jahre viele Menschen an die Existenzgrenze gebracht. Dazu kommt noch die extreme Teuerung von Lebensmittel und Kleidung. Seit März  2016 stieg der Preis für ein Klein-Brot von 5 Mt im September auf 7 Mt und im Mai 2017 auf 7,5 Mt.

 

HIV/AIDS macht weiterhin Kinder zu Waisen. Da die betroffenen Menschen oft nicht genug zu essen und zu trinken hatten, bekamen sie durch die Medikamente extrem starke Magenschmerzen und setzten daher die Therapie ab. Dies hatte zur Folge, dass das Immunsystem zusammenbrach und sie an deren Folgen starben.

 

Ein Einkommenserwerb für Familien über Feuerholz, obwohl dieser staatlich verboten ist, wird immer zeitaufwändiger, da die Menschen infolge starker Abholzung einen weiteren Weg gehen müssen.

 

Aktuelles aus Namaacha:

 

Unterricht
Der Unterricht ist erfreulichwerweise nach wie vor sehr gut organisiert. Auch die Schulungen der Betreuerinnen zu den Themen "Child Protection" und Sexual Education" wirken sich positiv für die Kinder im Zentrum aus.

 

Wasserproblem ist nach wie vor existent
Für das Zentrum Namaacha muss weiterhin das Wasser aus Impaputo geholt werden; die Kinder müssen Wasser für Körperreinigung mitbringen, das Zähneputzen ist gestoppt.

Ein mosambikanisches Unternehmen hat drei Stellen für Bohrungen innerhalb des Centers gefunden. Sie arbeiten derzeit im Konvent – lt. Sr. Argentina hat die Bohrung bisher nicht zufriedenstellend geklappt.

 

Hausbesuche
Wir trafen mehrere Angehörige mit HIV/AIDS und TBC an bzw. sind einige der Angehörigen der Kinder aus dem Zentrum  in den letzten Monaten an den Folgen der Erkrankungen verstorben. Das verschärft die Situation der Kinder. Immerhin: Über HIV/AIDS wird inzwischen mehr gesprochen, zB, dass die Krankheit in sehr vielen Familien vorkommt - ob arm oder reich. Hier ist aber noch viel Verbesserungspotential gegeben.

 

(Marianne Brugger, 2. Juni 2017)

 

Die neuen Produkte
kinderspuren 2018
sind ab sofort erhältlich!

Weltladen Rankweil: 1.600,- Euro für die Kinder in unseren Tagesstätten

Schöner Erfolg beim Suppentag

Am Sonntag, dem 26. März 2017 veranstaltete die Arbeitsgruppe "Eine Welt" zusammen mit dem Weltladen Rankweil den alljährlichen Suppentag, wiederum mit großem Erfolg: Es wurden rund 1.600,- Euro für die Betreuung von Waisen und Kindern aus ärmsten Familien in Mosambik gesammelt.

 

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Marktgemeinde Rankweil, den Gasthäusern Da Yang, Freschen, Glashaus, Marktplatz, Mohren, Rankweiler Hof, Scäfle, Schwarzer Adler, Sonne, Strnbräu, Taube und Restaurant Sutterlüty für die köstlichen Suppen. Weiters danke den Bäckereien Breuss und Beck, dem Peterhof in Fraxern, allen freiwillgen HelferInnen und natürlich den Gästen für ihre großartigen Spenden.

Kommunionkinder in Klaus bastelten und verkauften erfolgreich

Die Erstkommunikanten von Klaus haben sich für "Kindern Zukunft schenken" engagiert. Sie haben fleißig gebastelt und ihre Produkte erfolgreich verkauft. 650 Euro sind dabei zusammen gekommen!

 

Ein großes Dankeschön für diesen Einsatz!